Plakat, Flyer, Social Ads oder Pizzakarton? Jedes Medium hat seinen Platz. Hier findest du eine ehrliche Gegenüberstellung – inklusive der Fälle, in denen ein anderes Medium die bessere Wahl ist.
Ein Plakat wird im Vorbeigehen oder Vorbeifahren wahrgenommen – meist wenige Sekunden, oft nebenbei. Der Pizzakarton liegt dagegen über eine ganze Mahlzeit hinweg direkt vor der Zielgruppe. Dafür erzeugt Out-of-Home in Ballungsräumen sehr hohe Bruttokontaktzahlen, die ein Kartonnetzwerk in dieser Masse nicht ersetzt.
Flyer landen häufig ungelesen im Altpapier, weil sie als Werbung erkannt und aussortiert werden. Der Pizzakarton kommt nicht als Werbung ins Haus, sondern als Teil der bestellten Mahlzeit – er wird bewusst hereingeholt und bleibt am Tisch.
Social Ads sind schnell schaltbar, exakt messbar und sofort optimierbar – das kann Print nicht. Dafür konkurrieren sie mit einem endlosen Feed, werden weggescrollt oder geblockt. Die Kombination funktioniert gut: Der Karton schafft haptische Aufmerksamkeit, die digitale Kampagne fängt die Reaktion über QR-Code und Landingpage auf.
Nutze Pizzakarton-Werbung, wenn du regional auffallen, junge Zielgruppen ohne Streuverlust erreichen oder dich von Standard-Werbeumfeldern abheben willst. Setze auf reine Performance-Kanäle, wenn du kurzfristig Abverkauf mit täglicher Optimierung brauchst.
Nein, sie ergänzt sie. Der Karton liefert haptische Aufmerksamkeit, die digitale Kampagne übernimmt Messung und Retargeting.
Nach dem Briefing brauchen wir rund vier bis fünf Wochen Vorlauf für Druck und Logistik.
Das hängt vom Gebiet ab. Vergleiche nicht nur den Preis, sondern auch Kontaktdauer und Streuverlust – am Esstisch ist die Aufmerksamkeit deutlich höher als im Vorbeifahren.